Zweiter SpreeTalk: Endlich Lösungen für das „Internet der Dinge“?

Am 12. Oktober 2016 brachte Cassini Consulting in Berlin zum zweiten Mal verschiedenste Branchen, Menschen und Blickwinkel im Rahmen der Veranstaltungsreihe Spreetalk zusammen. Zum Thema „Internet der Dinge. Eintagsfliegen, Einhörner oder ein Segen für alle?“ lud Cassini Klienten, Experten und Interessierte zu einem angeregten Austausch ein. Namhafte Redner und eine vielseitig besetze Panel-Diskussion gaben Orientierung für Entscheidungen beim Einsatz von IoT und erörterten, welche Möglichkeiten es gibt und geben sollte.

Der Abend zeigte, dass es zur Realisierung des enormen IoT-Potenzials einen Schmelzpunkt zwischen Technologieanbietern, den Anwendern und den Plattformbetreibern geben muss. Die Wirtschaft steht vor der Herausforderung neben Investitionen in Infrastruktur, Plattformen und Produkten, technisch umsetzbare und vor allem wirtschaftlich realistische Geschäftsmodelle zur Amortisierung dieser Investitionen zu schaffen. Die Teilnehmer waren sich einig „alle warten auf Produkte“ und der Fokus sollte auf dem Kreieren dieser liegen und weniger auf weitere, technische Lösungen. Denn diese sind bereits da. Nun erfordert es Mut, Erfindergeist und interdisziplinäre Kooperationen, um echten Mehrwert für Verbraucher und Unternehmen sowie Bürger und Verwaltung zu schaffen.

Die Diskussionen dazu wurden von namhaften Vertretern aus Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Forschung mit zwei Vorträgen und einer Panel-Diskussion eingeleitet:

Oliver van der Mond, CEO von Lemonbeat - das von RWE (jetzt: innogy SE) gegründete IoT-Startup - stellte nicht weniger als eine standardisierte Sprache für IoT-Geräte vor und ging in seinem Vortrag auf die Herausforderungen und Blickwinkel von Thing-Makern und Infrastrukturanbietern ein.

Cornel Pampu, Referatsleiter im Berliner Senat - für Digitale Wirtschaft, Medien und Kreativwirtschaft präsentierte seine Initiative "5G - Testfeld Berlin", die als Nährboden für gemeinschaftliche Entwicklungen von Forschung und Wirtschaft für die zukünftigen Smart Cities dieser Welt dienen soll. Er rief dabei wiederholt zur Zusammenarbeit der verschiedensten Akteure auf.

Im anschließenden Panel diskutierten beide zusammen mit Moritz Diekmann, Geschäftsführer der Telefónica Germany Next - die mit Geeny.io eine neue IoT Plattform entwickeln – und mit René Bohne, Maker der ersten Stunde, Hacker und Forscher im Bereich IoT und Wearable.

Moritz Diekmann betonte dabei, dass IoT Produkte vor allem echten Kundenbedürfnissen dienen sollten. Den Begriff IoT zu erneuern oder am besten konkretere Unterbegriffe zu finden, wünscht sich hingegen René Bohne. Konsens fanden alle in der Forderung, dass als nächster Schritt der kreative Umgang mit IoT Technologien ansteht, um sinnvolle "Things" für die Nutzer zu schaffen.

Der Abend klang für Referenten und Gäste mit angeregten Diskussionen und unterschiedlichsten Blickwinkel in geselliger und lockerer Runde aus. Ein herzliches Dankeschön noch einmal an die vier Referenten und alle Gäste für ihre rege Teilnahme.

Sie sind interessiert und wollen zum nächsten SpreeTalk eingeladen werden? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.